Meine Schwiegertochter hat das zum Brunch gemacht und ich habe sofort nach dem Rezept gefragt

Zutaten
12 große Eier
600 ml Milch
120 ml Sahne
200 g gekochter Schinken, gewürfelt
ca. 300–350 g Brot, in Würfel geschnitten
1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
ca. 250 g Rösti, tiefgekühlt oder aufgetaut
3 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
200 g geriebener Cheddar oder Käsemischung
1–2 EL Öl zum Anbraten
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
etwas Butter oder Öl für die Form

Zubereitung
Den Backofen zuerst auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform sorgfältig einfetten, damit sich der herzhafte Kuchen später gut lösen lässt. Gerade bei solchen Rezepten lohnt es sich, die Form wirklich gründlich auszustreichen, auch in den kleinen Rillen.

Nun in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den fein gehackten Knoblauch kurz darin anschwitzen. Nicht zu dunkel werden lassen, er soll nur sein Aroma abgeben. Danach die Rösti dazugeben und einige Minuten braten, bis sie leicht gebräunt sind. Sie müssen nicht komplett knusprig werden, aber ein wenig Farbe gibt später einen besonders guten Geschmack. Anschließend kurz abkühlen lassen.

Jetzt die Hälfte der Brotwürfel in die vorbereitete Gugelhupfform geben. Darauf den gewürfelten Schinken, die Frühlingszwiebeln, die angebratenen Rösti und etwa die Hälfte des geriebenen Käses verteilen. Danach die restlichen Brotwürfel darübergeben. So entstehen schöne Schichten, und später hat man überall im Gugelhupf etwas von allen Zutaten.

In einer großen Schüssel die Eier aufschlagen und mit Milch und Sahne gründlich verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, kann hier noch eine kleine Prise Muskat ergänzen, das passt sehr gut zu Eiern und Kartoffeln, aber auch ohne ist der Geschmack wunderbar rund.

Die Eiermilch nun langsam und gleichmäßig über die geschichteten Zutaten in der Form gießen. Am besten ein wenig warten, damit das Brot die Flüssigkeit aufnehmen kann. So wird der Gugelhupf später schön saftig und nicht trocken. Zum Schluss den restlichen Käse darüberstreuen. Wer es besonders herzhaft mag, kann noch ein paar zusätzliche Schinkenwürfel obenauf geben.

Die Form locker mit Alufolie abdecken und den Gugelhupf für etwa 30 Minuten backen. Danach die Folie entfernen und weitere 10 bis 15 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und der Käse schön geschmolzen aussieht. In der Mitte sollte die Masse gestockt sein. Wenn man leicht darauf drückt, soll sie nicht mehr flüssig wirken.

Nach dem Backen den Gugelhupf einige Minuten ruhen lassen. Das ist wichtig, damit er sich besser setzen kann und beim Stürzen nicht auseinanderfällt. Danach vorsichtig mit einem Messer am Rand entlanggehen und auf eine Platte stürzen. Wenn alles gut eingefettet wurde, löst er sich meist ganz wunderbar.

Nun in dicke Scheiben schneiden und warm servieren. Dazu passt ein einfacher Blattsalat, frische Gurke, kleine Tomaten oder auch ein Klecks Kräuterquark. Aber ganz ehrlich — oft schmeckt er einfach pur schon so gut, dass kaum noch etwas dazu gebraucht wird.

By admin

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